Curtiss Robin - eine echte Rarität bei Tannkosh!

Günther Kälberer, ein wahrer Flugzeugenthusiast, kommt mit seiner Curtiss Robin zu Tannkosh 2007!
Dieses Flugzeug, gehegt und gepflegt von Günther und seiner Frau, hat eine unglaubliche Geschichte -
es ist die Maschine mit der "Wrong Way Corrigan" 1938 !!! von Amerika nach Europa flog - schaut Euch die Bilder an,
diese Atlantik-Überquerung war sicherlich mindestens ebenso abenteuerlich wie der legendäre Flug von Charles Lindbergh...im Korbstuhl! Wir freuen uns sehr eine solche Legende bei Tannkosh begrüßen zu dürfen!

The story of "Wrong Way Corrigan":

Douglas Corrigan war Flugzeugmechaniker und als Mitarbeiter der Ryan Aeronautical Company einer der Erbauer von Charles Lindberghs Flugzeug Spirit of St. Louis. Nach Lindberghs erstem Transatlantikflug wollte Corrigan ebenfalls einen solchen Flug unternehmen; als Ziel schwebte ihm Irland vor, die Heimat seiner Vorfahren. Seit 1933 flog er eine Curtiss Robin OX-5. Er galt als ein wagemutiger Flieger, dessen akrobatische Manöver ihm von seinem Arbeitgeber mehrmals verboten wurden.

Nach einem 17-stündigen Flug über den nordamerikanischen Kontinent vom kalifornischen Long Beach nach New York City am 8. Juli 1938 sollte er am 17. Juli 1938 wieder nach Long Beach zurückfliegen. Er flog jedoch vom Flugplatz Floyd Bennett Field, Brooklyn, in Richtung Europa und kam nach 28 Stunden auf dem Flugplatz Baldonnel im Südwesten der irischen Hauptstadt Dublin an. Später behauptete er, dass ein Navigationsfehler an dem ungenehmigten Transatlantikflug schuld gewesen sei: Dichte Wolken hätten seine Sicht behindert und schwierige Lichtverhältnisse dazu geführt, dass er seinen Kompass falsch ablas. Diese Darstellung ist jedoch wenig glaubhaft, da er schon verschiedene technische Änderungen an seinem Eindecker vorgenommen hatte, um ihn für einen Transatlantikflug vorzubereiten, und da er von 1935 bis 1937 mehrmals erfolglos nach einer Genehmigung für einen Nonstop-Flug nach Europa ersucht hatte. Sein „Navigationsfehler“ war daher wohl eher ein absichtlicher Protest gegen eine Verwaltungsbürokratie, die ihn an der Erfüllung seines großen Traums hinderte. Corrigan gab jedoch nie öffentlich zu, dass er absichtlich nach Irland geflogen sei.

Corrigan und sein Flugzeug kehrten per Dampfschiff nach New York zurück. Obwohl er zahlreiche Gesetze gebrochen hatte, wurde ihm nur eine milde Strafe zuteil: Seine Fluglizenz wurde für zwei Wochen eingezogen. Nach seiner Rückkehr feierten die New Yorker ihn mit einer Konfettiparade, an der mehr Zuschauer teilnahmen als an der Parade nach Charles Lindberghs großem Triumph. Corrigan war jedoch enttäuscht, dass sein großes Vorbild Lindbergh seine Leistung nicht würdigte.

Schnell wurde er als „Wrong Way Corrigan“ bekannt; dieser Spitzname fand in den USA sogar als Redewendung Eingang in den allgemeinen Sprachgebrauch. Noch im Jahr seines Flugs schrieb er seine Autobiographie „That's My Story“, die im Dezember 1938 erschien. Auch Merchandising-Produkte wie eine rückwärtsgehende Uhr brachte er heraus. 1939 spielte er sich selbst in dem Kinofilm „The Flying Irishman“.
Quelle: Wikipedia

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